erektionsstörung

Grundsätzlich lehnen die meisten Urologen und plastischen Chirurgen die Verlängerung und Verdickung des gesunden Penis ab. Damit ein operativer Eingriff gerechtfertigt erscheint muss der Penis erschlafft weniger als 4 cm und gestreckt weniger als 7,5 cm messen. Erst dann geben die Ärzte häufig dem Wunsch des Patienten nach einer Verlängerung des Penis nach.

Die Erwartungen bei einer Penis-Operation sind meistens unrealistisch. Die Operation kann die Träume der meisten Männer von einer neuen Erektionsgröße häufig nicht erfüllen.
Es gibt eine hohe Quote an Unzufriedenheit mit dem ästhetischen Aussehen des postoperativen Penis und der der postoperative Schmerz ist oftmals größer, als die Ärzte
vor der Operation glauben machen wollen.

Es sollte immer genau die für und wieder einer Penis Operation abgeklärt werden. Das aufsuchen eines zweiten Chirurgen  wird immer empfohlen. Falsche Oprationen sind häufig gar nicht oder nur mit extremen Aufwand wieder zu beheben.

Lassen wir uns jetzt eine besondere operative Vergrößerungsmethode berücksichtigen. Die sogenannte „Fettzellen-Injektion” wird letzter Zeit immer häufiger durch eine modernere Methode ersetzt, die sich ‘Dermal Graft’ nennt. Dieser Eingriff beinhaltet das Entfernen von Streifen von Fettgewebe aus der Falte am oberen Ende des Beines. Diese Streifen werden danach unter die Haut des Penis als eine Art Implantat platziert.

Das Dermal Graft und die oben beschriebenen Fettzellen-Injektion haben aber auch folgende Schwächen:

-Das Fettgewebe wandelt sich in Narbengewebe um, und verliert als solches einen Teil seiner Masse in der Zeit nach der Operation.
-Es kann zu knotigem Aussehen des Fettgewebes unter der Penishaut kommen.
-Das neue Fettgewebe kann weicher sein als der Rest des erigierten Penis.
-Es kann zu Empfindungsstörungen kommen und zu einem nicht richtig geformten Penis durch nicht richtig verteilte Fettunterspritzungen.

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